Breitband

Veröffentlicht am 29.10.2009 von admin

Im allgemeinen Sprachgebrauch sind mit dem Begriff Breitband üblicherweise Datenverbindungen mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten gemeint, also z.B. DSL-Anschlüsse, Kabel-Internet oder Internet über Satellit. Langsame Internetverbindungen über Analogmodem oder ISDN werden dagegen als Schmalband-Verbindungen bezeichnet. Diese erreichen nur Geschwindigkeiten von 56 kBit/s (Analogmodem) bzw. 128 kBit/s (ISDN mit Kanalbündelung).

Heutige Breitband-Anschlüsse für Privatkunden werden derzeit mit zu 32 MBit/s angeboten und sind damit einige Hundert mal schneller als Schmalbandverbindungen. Die Internetprovider verbessern diese Breitband-Zugänge immer weiter, so dass in naher Zukunft auch Breitband-Anschlüsse mit über 100 MBit/s angeboten werden können.

Von der technischen Seite gesehen bedeutet Breitband, dass ein großer Frequenzbereich des Übertragungsmediums (z.B. des Telefonkabels) ausgenutzt wird und mehrere Datenkanäle gleichzeitig übertragen werden.

Dieser Beitrag wurde unter DSL Lexikon veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.