Breitband

Im allgemeinen Sprachgebrauch sind mit dem Begriff Breitband üblicherweise Datenverbindungen mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten gemeint, also z.B. DSL-Anschlüsse, Kabel-Internet oder Internet über Satellit. Langsame Internetverbindungen über Analogmodem oder ISDN werden dagegen als Schmalband-Verbindungen bezeichnet. Diese erreichen nur Geschwindigkeiten von 56 kBit/s (Analogmodem) bzw. 128 kBit/s (ISDN mit Kanalbündelung).

Heutige Breitband-Anschlüsse für Privatkunden werden derzeit mit zu 32 MBit/s angeboten und sind damit einige Hundert mal schneller als Schmalbandverbindungen. Die Internetprovider verbessern diese Breitband-Zugänge immer weiter, so dass in naher Zukunft auch Breitband-Anschlüsse mit über 100 MBit/s angeboten werden können.

Von der technischen Seite gesehen bedeutet Breitband, dass ein großer Frequenzbereich des Übertragungsmediums (z.B. des Telefonkabels) ausgenutzt wird und mehrere Datenkanäle gleichzeitig übertragen werden.