Mobilfunk

Im weiteren Sinne bezeichnet Mobilfunk alles, was mit mobilen Funkgeräten zu tun hat.
Darunter fallen neben Handys auch der Taxifunk, Polizeifunk, See- und Schifffahrtsfunkdienste sowie den Amateurfunk. Im engeren Sinne meint man mit Mobilfunk aber den Bereich des mobilen Telefonierens, also die Mobilfunknetze und die dabei verwendete Technik.

Der Mobilfunk startete in Deutschland im Jahre 1958 mit dem analogen A-Netz, bei dem die Gespräche noch handvermittelt wurden. 1972 wurde der Mobilfunk durch die Einführung des B-Netzes wesentlich komfortabler, denn nun waren Selbstwählverbindungen möglich. Mit dem 1984 gestarteten C-Netz war es dann auch möglich, unterbrechungsfrei während der Autofahrt zu telefonieren, da nun die Gespräche von einer Funkzelle zur nächsten weitergeschaltet wurden. 1992 wurde schließlich das digitale D-Netz (die sogenannte „Zweite Generation“ des Mobilfunks) in Betrieb genommen. Damit war nun durch den GSM-Standard auch internationales Roaming möglich sowie eine wesentlich besser Sprachqualität dank digitaler Übertragung. 2004 fiel dann in Deutschland der Startschuss für den Mobilfunkstandard der dritten Generation: UMTS. Das zurzeit modernste Mobilfunknetz erlaubt hohe Datenübertragungsraten, die denen von DSL-Anschlüssen nahe kommen.

Siehe auch A-Netz, B-Netz, C-Netz, E-Netz, UMTS, Handy

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