WLAN on Bord bei der Lufthansa

Bei einem Linienflug erkennt ein Beobachter heutzutage immer öfters Passagiere, die während des Fluges einen Laptop benutzen. So ist es dem Reisenden möglich, sich entweder seine Zeit zu vertreiben oder eben jene effizient für das Arbeiten zu nutzen. Bei beiden Möglichkeiten, wäre ein Internetzugang sehr vorteilhaft. In der Regel ist dieser Service bei Linienflügen allerdings nicht verfügbar oder nur schwer zu realisieren. Bereits in jüngster Vergangenheit, war der Internetzugang im Flugzeug ein Thema. Damals stellte die Lufthansa und Boeing gemeinschaftlich ein solches „Internet on Bord“ zur Verfügung. Für eine Gebühr war es dem Passagier möglich, sich mit einem Notebook oder einem anderen mobilen Gerät über Wireless LAN ins Internet einzuklinken. Aufgrund der Kosten-Nutzen Situation dieses Vorgangs, wurde dieser Dienst jedoch bald wieder eingestellt.

Mit einem neuen Partner an ihrer Seite, der Panasonic Avionics, will Lufthansa nun erneut eine Internetverbindung im Flieger zur Verfügung stellen. Der Partner, ein Anbieter von In-Flight Entertainment und Kommunikationsdiensten, soll dabei die notwendige Hard- und Software bereitstellen. Über eine Verbindung mit einem Satelliten soll der Internetanschluss über den Wolken realisiert werden. Somit könnte eine Bandbreite mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s erreicht werden. Aufgrund der schnellen Fortbewegung eines Flugzeuges und der herrschenden Erdkrümmung, müsste bei dieser Verbindungsart allerdings immer wieder zwischen den angebundenen Satelliten gewechselt werden. Optimal wäre eine Lösung, bei denen Reisende von diesem Wechsel nichts mitbekommen würden und somit ohne ständige Verbindungsabbrüche surfen können. An einer Lösung dieses Problems wird momentan bereits gearbeitet. Ende des Jahres 2010 soll ein derartiger Service bei Langstreckenflügen angeboten werden. Über die Höhe der anfallenden Gebühren wurde allerdings noch nichts bekannt. Bei der eingangs angesprochenen Co Produktion zwischen Lufthansa und Boeing betrug die Gebühr jedenfalls 10 Dollar pro Stunde. Ob die Kosten vier Jahre später ähnlich ausfallen und ob sich diese Produktion für Lufthansa sowie Panasonic Avionics rechnet, bleibt abzuwarten.

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