Die Telekom bricht im Festnetzbereich ein!

Angesichts der harten Konkurrenz im Festnetzsegment der Internetanbieter erleidet die Telekom einen herben Verlust im Festnetzbereich. Dieser Umsatzeinbruch kommt früher als erwartet und trifft die Telekom umso härter. Laut Presseberichten sollen bis zu zwei Drittel der bisherigen Festnetzumsätze von ca. 9 Mrd. in den kommenden drei Jahren auf ca. 3 Mrd. einbrechen.

Zwar wird der größte Teil der Erlöse nur von ISDN auf Breitband umgelagert, jedoch ist der umkämpfte Breitbandmarkt ein regelrechtes Haifischbecken. Außerdem gehen Experten von einer baldigen Sättigung des Breitbandmarktes aus, sodass ein Eintritt der Telekom in dem Breitbandmarkt aus Marktsicht wenig Sinn macht.

Die Telekom verfolgt mit der Umstellung von ISDN zu Breitband wahrscheinlich andere Ziele, denn ein Wechsel zur Breitbandtechnik hat für die Telekom vor allem Kostenvorteile. Die alte ISDN-Technik brauchte einen hohen Personalaufwand, um einen Reibungslosen Abgang zu gewährleisten. Diesen hohen Personalaufwand benötigt man bei der neuen Breitbandtechnik nicht mehr.

Deutlich bessere Nachrichten gab es von T-Systems, der EDV-Abteilung der Telekom.
Laut Pressemitteilungen soll der niederländische Elektrokonzern “Phillips” große Teile seiner Rechenzentren von T-Systems betreiben lassen. Nach dem Erfolg beim britischen Ölkonzern “BP”, ist der Großauftrag von Phillips der zweite große Erfolg der T-Systems.

An der Börse machen sich die Erfolge jedoch wenig bemerkbar, man rechnet mit einem gleichbleibenden Kurs der
Telekomaktie für die nächsten Tage.

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