Die Telekom vermeldet Erfolge im Breitband-Ausbau

Es herrscht rege Freude bei der Telekom, denn im vergangenen Jahr konnte sie ihre Ziele im Bereich des Breitband-Aufbaus zufriedenstellend erfüllen. Nachdem mehr als 1.000 “weißen Flecken” in Deutschland erfolgreich mit schnellen Verbindungen versorgt werden konnten, sollen dieses Jahr mehr als 1.500 weitere folgen.

Dabei beschränkt sich diese Netzerweiterung nicht nur auf DSL. Auch HSPA (High Speed Packet Access) und LTE (Long Term Evolution), die Mobilfunktechniken der 3. und 4. Generation sind im Breitband-Aufbau integriert. Während LTE schon bereit, aber noch nicht im Betrieb ist, wurde HSPA bereits erfolgreich in Betrieb genommen und befindet sich schon im Einsatz. Schon Anfang April soll der allgemeine Netzbetrieb beginnen.

“Wir werden auch 2011 weiterhin gezielt in ländliche Gebiete investieren”, äußert sich Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom, zu dem Thema. Gleichzeitig bedauert er aber das mangelnde Engagement der Konkurrenz. Mit etwa 50 Prozent Marktanteil könne man nicht den gesamten Netzausbau schultern, so van Damme. Und tatsächlich: Während die Telekom ausbaut, mieten die anderen Betreiber hauptsächlich daran an.

Alleine geht es sowieso nicht, die Telekom finanziert einen großen Teil des Netzausbaus in ländlichen Regionen durch feste Kooperation mit den Gemeinden. Bundesweit wurden allein im letzten Jahr 810 Abkommen mit Kommunen festgemacht. Dies ermöglicht nun vielen Haushalten und Unternehmen die Nutzung von schnellen Internetverbindungen durch Glasfaserstrecken und Kabelverzweigern. Etwa 360.000 zusätzliche Anschlüsse profitieren bundesweit dank solcher Abkommen von bis zu 16 Mbit/s.

Am Schwersten wiegen dabei die Kosten der Tiefbauarbeiten, die bis zu 50.000 Euro je Kilometer betragen können. Diese und andere Kosten wie Kabelkanalanlagen oder finanzielle Deckungslücken müssen von den Gemeinden übernommen werden. Die Investitionen werden zu großem Teil durch Förderprogramme der Bundesländer zurückerstattet. Solche Abkommen werden vornehmlich in Gegenden geschlossen, welche die Telekom aus wirtschaftlichen Gründen nicht allein erschließen will.

Das Werk ist auch noch lange nicht getan. Noch immer surfen viele Internetnutzer in Deutschland außerhalb der Großstädte mit langsamen Internet. Auch wenn Kommunen und Unternehmen an der Erweiterung des Netzes arbeiten, ist der Bedarf noch nicht gedeckt.

Hier geht´s zum aktuellen Angebot der Telekom

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