Hält die Telekom Wort und erhöht nicht die DSL-Preise ?

Wie jeder weiß, ist die Telekom Deutschland, immer noch Marktführer im Bereich Festnetz, obwohl Sie immer noch die höchsten Preise hat. Zweiter Kritikpunkt ist noch immer der zögerliche DSL-Ausbau. Nun hat endlich einmal jemand Stellung dazu genommen und ein Interview geben und zwar der Chef Christian P. Illek vom Telekom-Marketing-Bereich. Er stellt sich den aktuellen Themen, was den Bereich Call&Surf-Tarif angeht und den dadurch entstehenden Konkurrenzkampf im IPTV-Bereich, welcher durch Vodafone, die Pläne für den Glasfaser-Ausbau vorgelegt haben in Gang gebracht haben. Ebenso beantwortet er Fragen zu den All-IP und Call-by- Call Tarifen.

Zu der ersten Frage, die an Herrn Illek gestellt wurde, ob dieser das Home-Entertain Produkt in Gefahr sieht, da die Mitbewerber auf der IFA bereits ihr neues IPTV-Produkt vorgestellt haben, die auf Kunden aus sind, die eine DSL-Bandbreite von 2MBit/s haben. Diese Kunden können damit aber weiterhin nur Video oder Demand nutzen und müssen für das klassische Fernsehen weiterhin Kabel oder Satellit haben. Herr Illek sagte daraufhin, das er in dem Bereich keine Gefahr sehen würde, da man ja mittlerweile eh schon über PC, der einen DSL-Anschluss hat, Videos streamen kann. Die Telekom hat von vornherein ganz bewusst IPTV mit 16- MBit/s Anschlüssen angeboten und wird das auch weiterhin tun, da sie lieber ihre Qualität sicherstellen möchte und sich somit der Kundenzufriedenheit sicher sein kann.

Auf die Frage hin, ob man an der 16MBit/s Bandbreite, die man ohnehin für das Home-Entertain benötigt, etwas ändern möchte bzw. den Ausbau der Netze im ADSL2 oder VDSL-Bereich voranzutreiben, um mehr Kundengruppen zu erreichen, sagte Herr Illek: Nein, dies wird nicht der Fall sein. Die Telekom setzt weiterhin auf die 16MBit/s-Bandbreite und wird dieses Netz nach und nach kontinuierlich erweitern. Gibt es in Gebieten, wo der Ausbau noch nicht so weit fortgeschritten ist, entsprechende Nachfragen, dann wird die Telekom natürlich entsprechend reagieren und den Glasfaserausbau, auf den die Telekom setzt, entsprechend ausbauen. Auf die Frage hin, dass es ja bereits einen Piloten im Bereich Glasfaser/FTTH gibt, und zwar in Dresden-Striesen und ob weitere Orte folgen, die pilotiert werden sollen, sagt Herr Illek: In dem Glasfaserausbau gibt es inzwischen viele verschiedene Aktivitäten und Dresden-Striesen war der erste Pilot, das ist richtig. Wir müssen uns aber auch Gedanken darum machen, wie wir das Thema Vermarktung angehen und umsetzen können, denn es gibt im Moment zwei Modelle, die wir verfolgen können. Wir können entweder den Anschluss erst verkaufen und dann bauen oder aber umgekehrt, sprich, man baut die Infrastruktur und dann wird erst vermarktet. Das muss allerdings alles erst geprüft werden und diese Lernschleife durchlaufen wir gerade. Man kann aber schon sagen, dass wir eine Zahl x an Verträgen benötigen, um dann entscheiden zu können, ob wir ausbauen können, denn gerade der Glasfaserausbau muss sich rentieren, denn er ist sehr teuer. Im Endeffekt wissen die Kunden was sie an Home-Entertain haben und wissen die kostenlose Service Hotline, den Entstörservice und die Sicherheit zu schätzen und zahlen deshalb auch die Gebühren für Home-Entertain und wechseln nicht zu den günstigeren Anbietern, wo sie als Kunde für jeden extra Service auch extra zahlen müssen. Wir werden allerdings, diesen doch guten Kampfpreis nicht erhöhen und setzten weiterhin auf Service und gute Unterhaltung.

Hier geht´s zu den DSL-Tarifen von T-Home

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