Absicherung des WLAN-Netztes leicht gemacht

Deutschland ist im Jahr 2010 längst in das Internet-Zeitalter eingetaucht. Besonders die Nutzung von WLAN, also drahtlosem Internetzugang, hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird inzwischen nach einer aktuellen Studie in gut 40% der Haushalte mit Internetzugang verwendet. Allerdings ist dabei Vorsicht geboten. Denn ein ungesicherter WLAN-Zugang ist ein enormes Sicherheitsrisiko von dem die meisten Bundesbürger jedoch nichts wissen. Selbst TÜV-Experte und IT-Fachmann Klaus Rodewig warnt vor Datenklau und seinen Folgen. Im schlimmsten Fall kann dem Besitzer eines nicht gesicherten, drahtlosen Netzwerks sogar eine Anzeige drohen. Aber polizeilicher Computerbeschlagnahmung, Hausdurchsuchung und Ermittlung der Staatsanwaltschaft kann einfach und schnell vorgebeugt werden.

WLAN-Sicherung
Ein drahtloses Netzwerk kann innerhalb kürzester Zeit und ohne große Vorkenntnisse vor Eindringlingen von außen geschützt werden. Der erste und wichtigste Schritt besteht darin, bereits bei der Einrichtung des neu gekauften Routers das entsprechende Passwort zu ändern. Denn schon durch diese kleine Änderung wird der Zugang für Hacker, denen die Standardpasswörter der Gerätehersteller meist bekannt sind, erschwert. In einem zweiten Schritt sollte außerdem der Netzwerkname angepasst werden. Der Service Set Identifier (SSID) sollte nicht etwa aus oft verwendeten Namen wie „Zuhause“ oder „WLAN“ bestehen, sondern komplexer sein und keine Rückschlüsse auf den Besitzer zulassen. Nur so kann vermieden werden, dass flinke Hacker das heimische Drahtlosnetzwerk für ihre Zwecke missbrauchen und dabei erheblichen Schaden anrichten.

Verschlüsselung und Passwort
Bei der Einrichtung des Netzwerkes besteht des Weiteren die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Verschlüsselungsarten. TÜV-Experte Klaus Rodewig empfiehlt die WPA2 Verschlüsselung, da diese momentan noch nicht zu knacken ist. Besonders wichtig ist auch die Vergabe des richtigen Passwortes. Einfache Wörter oder Zahlenkombinationen sind nach Expertenmeinung nicht zu empfehlen. Der PSK (Preshared Key) sollte aus einer langen Kombination aus Zahlen und Buchstaben bestehen. Auch eine Variation von Groß- und Kleinbuchstaben ist durchaus empfehlenswert. Denn nur durch ein komplexes Passwort kann Hackern der Zugang zum heimischen Netz verwehrt werden.
Abschließend sei angemerkt, dass auch das Ziehen des Netzsteckers und somit das Abschalten des drahtlosen Netzwerks bei Nichtgebrauch ein guter und ernstzunehmender Schutz gegen Datenklau sind.

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