Nach einer bundesweiten Befragung zu der Breitbandversorgung bei Privatpersonen und Unternehmen kam es zu einem alarmierendem Ergebnis: im Kreis Osterholz und im Kreis Lüneburg ist es für 15 Prozent der Haushalte nicht möglich DSL zu nutzen. 40 Prozent in Osterholz und 33 Prozent der Haushalte in Lüneburg, die DSL bekommen können, müssen das Internet mit einer Geschwindigkeit von 1 MBit/s oder noch weniger nutzen. Das ist schon lange kein Standart mehr, in Großstädten werden beispielsweise bis zu 50 MBit/s erreicht. Jeder Betroffene wünscht sich eine bessere und schnellere Verbindung. Für Viele ist es sogar für den Beruf oder private Zwecke dringend erforderlich. Die schlechte Breitbandversorgung bedeutet einen Standortfaktor. Es gilt zu verhindern, dass Leute die betroffenen Gebiete meiden oder sogar wegziehen. Es werden daher wenigstens 10 MBit/s angestrebt, um die Bedürfnisse der Bewohner zu befriedigen.
Vor kurzem wurde das Kompetenzzentrum gegründet, um Breitbandversorgung in den betroffenen Gebieten Niedersachsens zu verbessern und um die Gemeinden zu beraten. Man hat sich das Ziel gesetzt bis 2013 den Ausbau der Netzinfrastruktur durch den Einsatz von 17,5 Millionen Euro zu fördern. Über jede Samtgemeinde wird ein Statusbericht erstellt und muss anschließende nur noch eine Förderung beantragen.
Momentan werden noch weitere Befragungen in der Grafschaft Bentheim und in den Kreisen Cuxhaven, Rotenburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg getätigt. Zuletzt sollen Auswertungen aller Gebiete geben, um die Arbeit gegen die schlechte Breitbandversorgung zu beginnen.
Stichwörter: dsl, Lüneburg, Niedersachsen
Kategorien: DSL Städte News | Autor: admin | Datum: 30. Juli 2008
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