Welche Voraussetzungen benötige ich für einen DSL Anschluss?

Der DSL Anschluss verschafft Ihnen Zutritt ins digitale Zeitalter und ermöglicht es Ihnen rasend schnell an die benötigten Informationen zu gelangen.

Voraussetzung für einen DSL-Anschluss ist zunächst einmal ein Telefonanschluss. Wer in eine neue Wohnung zieht, findet normalerweise bereits einen Telefonanschluss vor. Liegt keiner vor, kann aber mit dem Telefonanschluss auch gleich ein DSL-Anschluss beauftragt werden. Es ist auch möglich, den DSL-Anschluss bei einem anderen DSL Anbieter zu beauftragen als beim Provider des Telefonanschlusses. Dies macht allerdings nur in den seltensten Fällen Sinn, da Komplettpakete bei einem einzigen Anbieter meist günstiger sind. Je nach Anbieter und Wohnort vergehen zwischen der Beauftragung des DSL-Anschlusses und der Freischaltung einige Tage bis hin zu einigen Wochen. Besonders bei Billiganbietern, die mit sehr günstigen Tarifen locken, dauert es aber oft etwas länger. Das liegt auch daran, dass diese Billiganbieter nur wenig Personal haben, was sich auch auf die Qualität des Kundenservices auswirken kann.

DSL steht leider noch nicht flächendeckend zur Verfügung. Besonders in ländlichen Regionen bestehen immer noch schwarze Flecken auf der DSL-Landkarte. Ob DSL örtlich zur Verfügung steht, kann über eine Anfrage auf den Webseiten der DSL-Betreiber herausgefunden werden. Wer in einer größeren Stadt wohnt, kann jedoch ziemlich sicher sein, dass DSL verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, muss man die Hoffnung auf Breitband-Internet aber nicht gleich aufgeben. Wer einen Kabel Anschluss hat, kann eventuell auch Kabelinternet (auch als „Kabel DSL“ bezeichnet) nutzen. Eine Anfrage auf der Webseite des örtlichen Kabelbetreibers bringt Klarheit.

DSL Anschluss Kurz bevor der DSL-Anschluss freigeschaltet wird, versendet der DSL Anbieter den Splitter sowie die zusätzlich bestellte DSL Hardware. Unbedingt notwendig ist ein DSL-Modem oder ein DSL-Router. Ist eines dieser Geräte nicht bereits vorhanden, sollte es unbedingt mitbestellt werden. Oft sind diese Geräte bei Vertragsabschluss wesentlich günstiger zu bekommen als wenn sie einzeln im Geschäft gekauft werden. Ein DSL-Modem bzw. ein DSL-Router verbindet das lokale Netzwerk mit dem Internet. Ist nur ein PC im Haushalt vorhanden, reicht ein DSL-Modem aus. Sollen jedoch mehrere PCs einen Internetzugang erhalten, muss ein DSL-Router bestellt werden, denn an diesen können mehrere PCs angeschlossen werden. Am praktischsten ist ein WLAN-Router, denn dann werden alle PCs drahtlos mit dem Router verbunden und es entfällt eine aufwändige Verkabelung. Bei WLAN-Routern muss man aber auf jeden Fall darauf achten, die höchstmögliche Verschlüsselung einzustellen, damit es Außenstehenden nicht möglich ist, sich mit dem Netzwerk zu verbinden und die PCs auszuspionieren oder gar den Internetanschluss für kriminelle Zwecke zu nutzen.

Den Splitter und das Modem bzw. den Router anzuschließen, ist sehr einfach. Zum Anbringen des Splitters an der Wand ist nur etwas handwerkliches Geschick erforderlich. Beim Anschließen kann man eigentlich gar nicht viel falsch machen: einfach das Modem bzw. den Router mit dem Splitter verbinden und dann den PC mit dem Netzwerkkabel an das DSL-Modem anschließen (bzw. alle PCs mit dem Router verbinden). Zur Einwahl ins Internet bekommt man vom Provider eine Zugangskennung mit Passwort, die bei der Nutzung eines Routers nur einmal eingegeben werden muss. Der Router wählt sich nach einer Trennung der Verbindung automatisch neu ein. Beim Surfen mit DSL-Modem muss die Internetverbindung jedes Mal neu aufgebaut werden.

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