Allgemeines zur Freenet AG
Die Freenet AG ist ein deutsches Unternehmen, das im Bereich Telekommunikation agiert und auch an der Börse notiert ist. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Büdelsdorf. Das Unternehmen ist am 2. März des Jahres 2007 entstanden, nachdem die Mobilcom AG und die freenet.de AG fusioniert sind. An der Börse ist das Unternehmen seit 5. März 2007 notiert, um genau zu sein handelt es sich dabei um die Frankfurter Wertpapierbörse. Der Vorstandsvorsitzende der Freenet AG ist Eckhard Spoerr.
Unternehmensgeschichte der Freenet AG
Die Gründung des Unternehmens erfolgte im Dezember 1999. Zunächst wurde die Freenet AG als Internetserviceprovider und als Internetportal gegründet. Die Mobilcom AG hielt Anteile von 50,43 Prozent an Freenet.de. Das Internetgeschäft steht dabei für das normale Geschäft des Unternehmens. Dabei geht es auch um die Vermarktung von Funktionen und auch Inhalten via der Internetseite www.freenet.de. Dabei werden auch Leistungen wie Nachrichtendienste und auch andere Informationen kostenlos zur Verfügung gestellt. Dabei werden Nachrichten aus Bereichen wie der Gesellschaft, Wirtschaft, Unterhaltung und auch Sport übermittelt. Auch kostenlos ist die Nutzung der freenet Community. Aber es gehören auch Bezahldienste zum Portal von freenet.de, die wie der Name schon sagt, nicht kostenlos sind. Damit sind Dienste gemeint wie das E-Mail Office und auch die Singles Community. Freenet wählt auch eine interessante Variante, um die Umsätze über das Freenet Portal noch zusätzlich zu steigern. Wenn mit einem Schmalbandzugang von Freenet via Moden, DSL oder auch über Call-by-Call ins Internet gegangen wird, so wird mit Hilfe von Proxy immer zuerst das Portal von Freenet im Webbrowser angezeigt. Das heißt, dass das Geschäft mit Schmalband-Access auch den Umsatz bei den Bezahldiensten und auf dem Portal der Freenet AG fördert. Schon seit März 2003 wird vom Unternehmen auch ein Breitbandzugang auf der Basis von T-DSL und auch von T-DSL-ZISP angeboten. Dieser Zugang wird über einen eigenen IP Backbone realisiert. Dieser wird zudem auch noch mittels Reseller vermarktet. Auch im Verlauf des Jahres 2003 hat die freenet.de AG vom Mutterkonzern, mobilcom, das ganze Geschäft des Bereichs Festnetz aufgekauft. Damit stand der Entwicklung vom Internetdienstleister zum kompletten Telekommunikationsanbieter nicht mehr im Wege. Im Frühjahr 2004 fiel der Startschuss für das Angebot freenet iPhone. Gemeint ist damit die Internettelefonie, Voice over IP, im Inland und Ausland. Seit Herbst des Jahrs 2004 werden von freenet.de auch T-DSL-Resale Anschlüsse unter eigenem Namen verkauft. Pünktlich zum Jahreswechsel der Jahre 2004 und 2005 wurde der Bereich Webhosting bei der Freenet AG ins Leben gerufen. Außerdem wurde auch noch der Anbieter Strato aufgekauft und komplett übernommen. Auch in dieser Zeit ist das Unternehmen ins Geschäft mit den Mehrwertdiensten eingestiegen. Dazu wurde unter anderem die ehemalige Talkline ID aufgekauft. Dabei handelt es sich um einen Anbieter von Servicerufnummern. Diese Rufnummern bewegen sich im Bereich 0800, 0180 und 0900. Hinzu kommen zudem auch noch die intelligenten Netzdienste. Mit Hilfe dieser Aktionen sollte der Bereich B2B im Unternehmen gestärkt werden, der bis dato noch nicht so ausgeprägt war. Mit Beginn des Jahrs 2006 wurde es dann möglich, dass mit Hilfe der Partner im Bereich der Technik, Telefonica und QSC, in den Gebieten wo sie ein Netz hatten auch DSL Angebote mit Hilfe von Line-Sharing angeboten werden konnte. Diese sollten an die Stelle von T-DSL-Resale treten. Die Bevölkerungsabdeckung der Partner QSC und Telefonica beträgt in ganz Deutschland etwa 50 bis 60 Prozent. Zudem bietet die Freenet AG in diesen Gegenden auch noch Komplettanschlusspakete an. Diese haben den DSL Anschluss zur Basis und es wird dazu kein Festnetzanschluss von der Deutschen Telekom AG mehr benötigt. Zu Beginn des Jahres 2007 ist die B2C-Sparte vom Anbieter Tiscali übernommen worden. Diese Sparte schließt Schmalband und DSL mit ein. Am 2. März 2007 konnte dann die Fusion mit mobilcom abgeschlossen werden. Es kam im Anschluss zu einer neuen Strukturierung im Unternehmen und auch der Firmenname wurde abgeändert in Freenet AG. Von nun an wurden auch Mobilfunktarife unter dem Namen von Freenet angeboten. Diese wurden selbstständig kalkuliert und orientieren sich nicht an den Angeboten von anderen Betreibern von Mobilfunknetzen. Bundesweit wurde vom Anbieter Freenet AG als erstem Unternehmen eine Mobilfunk Flatrate, die für alle deutschen Netze ihre Gültigkeit hatte, angeboten. Zum Ende des Jahres 2007 wurde von der Freenet AG dann auch noch das DSL Geschäft von Lycos Deutschland übernommen.
Der Vorstand der Freenet AG
Eckhard Spoerr ist der Vorstandsvorsitzende der Freenet AG und das schon seit 1991. Er studierte Betriebswirtschaft und arbeitete von 1993 bis 1999 als Unternehmensberater. Dabei lag sein Schwerpunkt auf den Branchen Telekommunikation, Electronics und Computing. Hier wurde er auch als Interimsmanager eingesetzt. Bevor er zur Freenet AG gewechselt war, arbeitete es im Vorstand von topnet EDV und der Datenkommunikations AG. Diese ist eine Gesellschaft vom ehemaligen mobilcom Konzern. Eckhard Spoerr war darüber hinaus auch noch seit September 2005 Vorstandsvorsitzender der mobilcom Aktiengesellschaft. Diesen Posten gibt es nun aber nicht mehr, da ja beide Unternehmen miteinander fusioniert sind. Der zweite starke Mann bei der Freenet AG ist Axel Krieger. Er studierte, ebenso wie Eckhard Spoerr, Betriebswirtschaft und war von 1994 bis 1999 auch als Sanierungsberater tätig. Zudem arbeitete er als so genannter Turn-around Manager in verschiedenen Branchen. Schon damals war er in leitender Position verantwortlich für das Controlling und die Finanzen. Auch Axel Krieger war bis zur Fusionierung der beiden Unternehmen auch noch im Vorstand von mobilcom tätig.
Die ehemalige Muttergesellschaft mobilcom
Die Mobilcom AG war, genau wie auch die Freenet AG aktuell, an der Börse notiert. Das Unternehmen war im Bereich der Telekommunikation tätig und der der Unternehmenssitz befand sich in Büdelsdorf, wo sich heute auch der Sitz der Freenet AG befindet. Die Gründung von mobilcom erfolgte im Jahre 1991. Gerhard Schmid war damals der Gründer des Unternehmens. Das Unternehmen hat vor allem als Mobilfunk Service Provider gearbeitet. Wie bereits erwähnt, ist mobilcom dann am 3. März des Jahres 2007 mit der Freenet.de AG fusioniert und tritt seitdem auch unter dem Namen Freenet AG auf.
Die heutige und aktuelle Gliederung der Freenet AG
Mittlerweile sind die Aktivitäten des Unternehmens in fünf große Geschäftsfelder untergliedert. Dabei wird von einem Bereich der ganze Bereich rund um den Internetzugang abgedeckt. Dazu zählt das Schmalband genauso wie auch der Bereich DSL. Ein weiterer Sektor kümmert sich speziell um die Sprachtelefonie. Dazu zählen neben der Internettelefonie auch noch Call-by-Call und Preselection. Ein weiteres sehr großes Teilgebiet der Freenet AG ist das Portalgeschäft. Zudem sind im Unternehmen aber auch noch die B2B Services immens wichtig. Der letzte große Bereich, der unter dem Dach der Freenet AG arbeitet ist das Geschäft mit dem Mobilfunk. Hierbei gibt es auch eine Shopkette und eine Reihe von Service-Providern.
Der DSL Bereich der Freenet AG
Bei der Freenet AG ist es, wie bei anderen Anbietern im Bereich DSL, auch möglich, dass über die Webseite die Verfügbarkeit von DSL überprüft wird. Ist diese gegeben, so kann der Kunde sich für eines der Pakete entscheiden, die vom Unternehmen angeboten werden. Eine Möglichkeit ist ein Freenet Komplettpaket, bei dem der Telefonanschluss mit DSL und Mobilfunk mit eingeschlossen sind. Dabei ist meistens auch schon eine Mobile Flat fürs deutsche Festnetz im Preis inbegriffen. Optional kann der Kunde beim Komplettpaket auch noch Flatrates für den Bereich Telefon und DSL buchen. Die DSL Geschwindigkeit kann bei Freenet bis zu 16 000 Kilobit in der Sekunde betragen. Es ist bei einem derartigen Angebot auch kein Anschluss der Deutschen Telekom notwendig. Bei der Freenet AG ist es aber auch möglich, dass nur ein DSL Paket abgeschlossen wird. Dabei bekommt der Kunde dann einen DSL 2000 Anschluss und auch die Flat ist schon dabei. Für den Bereich Telefon kann optional eine Flatrate gebucht werden. Hierbei ist aber eine Festnetzanschluss bei der Deutschen Telekom von Nöten. Laut einem Stand vom März des Jahres 2007 hatte die Freenet AG zu diesem Zeitpunkt bereits 1,2 Millionen Kunden im Bereich DSL.
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