Internetzugang finden

Internetzugang Für nahezu jeden Haushalt ist das Internet heute unverzichtbar geworden. Die vielen Webseiten im Netz ersetzen fast schon eine Tageszeitung und auch die Suche nach einer neuen 8Stelle läuft heuer immer öfter im Internet ab. Ebenfalls werden die Kinder ihre Schulaufgaben zunehmend über das Internet oder zumindest unter dessen Zuhilfenahme erledigen. Damit nun aber das Internet erreicht werden kann, muss erst einmal der richtige Internetzugang vorhanden sein. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie etwa den Internetzugang per DSL, ISDN, Standleitung oder auch Satellit. Jeder Internetzugang bietet dabei seine ganz eigenen Vor- und Nachteile, die im Einzelfall überprüft werden müssen.
DSL Vergleich

Unterschiedliche Zugangsarten

Internet Zugang per Modem

Am bekanntesten war bis vor wenigen Jahren noch der Internetzugang via Modem. Er eignete sich insbesondere für private Nutzer. Das Modem ermöglichte die Verbindung zwischen Telefonanschluss und PC. Durch den Aufbau einer Wählverbindung wurde der Internetzugang zu einem Rechner des Providers hergestellt. Das gängige Modem arbeitet allerdings nur mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 56 Kilobit pro Sekunde, wohingegen noch ältere Geräte gar nur mit 28,8 kBaud oder 33,6 kBaud arbeiten. Auf diesem Wege einen Internetzugang herzustellen, ist mittlerweile jedoch längst nicht mehr gängig und das Modem wird nur noch bei wenigen Haushalten für selbigen genutzt.

Internetzugang via ISDN

Die zweite Variante, um einen Internetzugang herzustellen, ist die Einwahl via ISDN. ISDN bietet dabei viele Vorteile, so werden grundsätzlich zwei Leitungen zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Modem ins Internet geht, blockiert automatisch das Telefon. Beim Internetzugang mit ISDN wird dagegen nur eine Leitung genutzt, die zweite Leitung bleibt für das Telefonieren oder Faxen frei.
Auch die Kosten sind beim ISDN Zugang günstiger, als wenn zwei analoge Telefonanschlüsse bestellt würden. Der Verbindungsaufbau über ISDN erfolgt etwas schneller, als es bei einem Modem der Fall ist, allerdings liegt die Übertragungsrate auch hier nur bei 64 kBit / s. Verdoppelt werden kann sie durch zwei parallel eingesetzte Leitungen. An einen ISDN Internetzugang können jedoch nur ISDN-fähige Endgeräte angeschlossen werden, was mitunter zum Problem werden kann.

Internetzugang über DSL

Der DSL Internetzugang ist heute die gebräuchlichste Form, einfach aufgrund der geringen Kosten für DSL und wegen der bedeutend höheren Geschwindigkeit. ADSL kann die zwölffache Geschwindigkeit von ISDN ermöglichen.
Für den DSL Internetzugang bedarf es jedoch eines Splitters und eines speziellen DSL Modems. Der Splitter wird an die Telefonsteckdose angeschlossen, das Telefon, sowie das Modem werden mit dem Splitter verbunden. Vom Modem führt dann eine Netzwerkkarte zum PC und dieser kann einen Internetzugang herstellen. DSL ist aber trotz des massiven Ausbaus in den letzten Jahren noch immer nicht überall verfügbar. Aus diesem Grund sollte vor dem Abschluss eines Vertrages mit einem DSL Anbieter erst einmal eine DSL Verfügbarkeit Prüfung durchgeführt werden.

Internetzugang über Standleitungen und Satellit

Die Standleitung wird vor allem von PC-Netzen genutzt, bei denen sich mehrere Rechner einwählen. Mitunter betreiben einige Unternehmen gar einen eigenen Internet-Server. Dieser muss Tag und Nacht erreichbar sein, daher auch der Name Standleitung. Aber diese ist ebenfalls über entsprechende DSL Angebote möglich. Der Internetzugang via Satellit ist die letzte Variante für den Internetzugang. Hierbei ergeben sich deutliche Kostenvorteile gegenüber der Standleitung, sowie Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Modem und ISDN. Die Übertragung erfolgt über einen Satellit und eine PC-Karte mit der zugehörigen Software.