Kabel DSL >> Was ist das eigentlich?

kabel DSL Die Kabel-Anbieter bieten Ihnen mit ihren Kabel-Fernsehnetzen eine rasante Möglichkeit im Internet zu surfen. Hier werden momentan Bandbreiten von bis zu 120 Mbit/s erreicht.

Kabel-DSL ist nach DSL über die Telefonleitung der zweithäufigste Breitbandzugang. Die Kabel Anbieter haben das Geschäft erkannt, dass sie mit der erweiterten Nutzung ihres Kabelnetzes erschließen können. Auch für den Kunden bieten sich neue Möglichkeiten, denn in manchen Regionen steht zwar kein DSL zur Verfügung, dafür wird aber Kabel-DSL angeboten. DSL und Kabel DSL ergänzen sich so sinnvoll, um die Lücken in der Breitbandversorgung zu schließen. Neben einem Internetzugang bieten die Kabelnetzbetreiber auch ganze Komplettpakete bestehend aus TV, Radio, DSL und Telefonanschluss an. So lässt sich für den Kunden so mancher Euro sparen, denn die Notwendigkeit eines Telefonanschlusses entfällt damit.

Neben dem klassischen DSL über den Telefonanschluss gibt es nun seit einigen Jahren auch Kabel-DSL. Der Begriff ist eigentlich falsch, denn DSL ist ein Übertragungsverfahren für Telefonleitungen. Der Begriff wurde von vielen Kabelbetreibern deshalb gewählt, weil unter dem Begriff „DSL“ eine schnelle Internetverbindung verstanden wird und dem Kind ein Name gegeben werden musste. Auch Anbieter von Internet über Satellit nennen ihren Internetzugang deshalb „Astro-DSL“ oder ähnlich, obwohl es technisch gesehen ebenfalls kein DSL ist. Einige Betreiber nennen ihr Kabel-DSL deshalb auch einfach nur „Kabel-Internet“, was auch die richtigere Bezeichnung dafür ist. Im weiteren wollen wir aber bei der Bezeichnung „Kabel-DSL“ bleiben, weil er sich eingebürgert hat und die meisten Kabelbetreiber ihren Internetanschluss so nennen.

Für die Übertragung der Daten werden beim Kabel-DSL einige Frequenzbereiche der Fernsehkanäle genutzt. Diese Frequenzbereiche befinden sich jedoch außerhalb des sichtbaren Bildes, weshalb dies keinen Einfluss auf den Fernsehempfang hat. Beim Kunden dient nun ein Kabelmodem als Schnittstelle zwischen dem Kabelanschluss und dem Ethernet-Anschluss des Computers. Auch wie beim normalen DSL ist es möglich, das Kabelmodem an einen Router anzuschließen, um so mehrere PCs mit Internet zu versorgen. Es werden auch viele Kombigeräte angeboten, die das Modem und den Router in einem Gerät vereinen. Diese Kombigeräte sind auch in WLAN-Versionen erhältlich, so dass auch drahtloses Surfen mit Kabel-DSL möglich ist. Die Geräte werden normalerweise vom Kabelnetzbetreiber kostenlos zur Verfügung gestellt oder können beim Abschluss des Vertrages günstig mitbestellt werden.

Auch wenn die Technik, die hinter Kabel-DSL steckt, anderes ist als bei DSL, spielt das für den Kunden keine Rolle. Die Hauptsache ist schließlich, das Internet ist schnell und kann mit günstigen Flatratetarifen ohne Zeit- und Volumenbeschränkung genutzt werden.

Analog zu DSL sind auch bei Kabel-DSL die Bandbreiten von Up- und Downloadgeschwindigkeit verschieden. Für den Download steht eine wesentlich höhere Bandbreite zur Verfügung als für den Upload. Diese unterschiedliche Gewichtung hängt mit den Surfgewohnheiten zusammen, denn normalerweise wird wesentlich mehr aus dem Internet heruntergeladen als raufgeladen.

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