Firmenportrait

Hier erfahren Sie viele Hintergrundinformationen zum Anbieter KabelBW in einem ausführlichen Unternehmensportrait.

KabelBW Firmenportrait

Allgemeine Informationen zu Kabel BW

Kabel BW steht für die Kabel Baden-Württemberg GmbH & Co. KG und hat ihren Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen betreibt viele der Breitbandkabelnetze in Baden-Württemberg. Über diese Netze findet in diesem Bundesland eine Verteilung des Fernsehens statt. In den letzten Jahren sind von Kabel BW zudem auch noch sehr viele Kabelnetze von privaten Betreibern aufgekauft worden. Sehr wichtig war im Dezember 2003 der Kauf der diTRA. Der Verkäufer war EnBW und der Sitz des Unternehmens war Karlsruhe. Zudem wurden auch noch Tochterunternehmen aus Baden-Württemberg aufgekauft. Damit sind Tele Columbus Südwest im Jahre 2006 und KFS aus Stuttgart gemeint. Für Kabel BW arbeiten etwa 650 Mitarbeiten und es gibt noch weitere 1000 Beschäftigte, die für das Unternehmen im Bereich Installation, Callcenter und Vertrieb tätig sind.

Geschichte von Kabel BW

Das Unternehmen ist schon im September des Jahres 2001 aufgekauft werden. Die Käufer waren drei verschiedene Gesellschaften, die Blackstone Group, Banc of America Equity Partners und die CDP (Capital Communications). Im Jahre 2003 ist Kabel BW von der Blackstone Group dann komplett übernommen worden. Das Unternehmen wollte Kabel BW allerdings im Jahre 2004 schon wieder weiterverkaufen. Als Käufer war die Gesellschaft von Kabel Deutschland vorgesehen. Das Bundeskartellamt war allerdings gegen einen Kauf. Im Jahre 2005 ist vom unternehmen ein Umsatz in Höhe von 246 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Die eigenen Angaben sprechen von 2,3 Millionen Kabelkunden. Im Jahre 2006 kann die Blackstone Group Kabel BW doch weiter verkaufen. Als Käufer fungiert im April des Jahres die schwedische Investorengruppe EQT Partners. Das Unternehmen wurde komplett und zu einem Preis von ca. 1,3 Milliarden Euro verkauft. Bis zum November 2006 war Georg Hofer der Geschäftsführer bei Kabel BW. Er hat das Unternehmen dann allerdings verlassen und als Nachfolger wurde Klaus Thiemann eingesetzt. Dieser war zuvor schon im Aufsichtsrat gesessen und in der Vergangenheit auch schon Chef bei E-Plus. In vielen der Gegenden in Baden-Württemberg kann von Kabel BW auch noch ein schneller Internetzugang und Telefonie über das Breitbandkabel angeboten werden. In immer mehr Gegenden sind diese Dienste verfügbar. Im Jahre 2007 wurden Angaben gemacht, wonach Kabel BW für 3,7 Millionen Haushalte im Bundesland verfügbar sei, was etwa zwei Drittel der Haushalte entspricht.

Die Digitalisierung und die Vorreiterrolle im Bereich Triple Play

Eine Modernisierung vom Kabelnetz in Baden-Württemberg findet bereits seit 2003 statt und sorgt dafür, dass das Netz rückkanalfähig wird. Dabei kommt es auch zu einer Erhöhung der Bandbreite von 470 auf 862 Megahertz. Somit kann das Unternehmen auch noch zusätzliche Kapazitäten schaffen, die dann für neue digitale Fernsehkanäle genutzt werden können. Erst mit einem Rückkanal ist es möglich, dass Telefongespräche über das Kabel geführt werden können und dass im Internet gesurft werden kann. Wenn diese Dienste in Verbindung mit Fernsehen möglich sind, so ist von Triple Play die Rede. Nach einem Stand vom Dezember 2007 sind schon jetzt mehr als drei Millionen Kabel Haushalte an das neue Multimedia-Kabel angeschlossen. Dieser Wert entspricht etwa 80 Prozent aller Kabel Haushalte in dem Bundesland. Es ist geplant, dass diese Zahl bis zum Ende des Jahres 2007 auf 3,3 Millionen Haushalte erhöht werden kann. Damit wäre die Modernisierung des Netzes dann auch schon zu 90 Prozent abgeschlossen.

Die Verfügbarkeit von Kabel BW

Die Kabelnetze des Anbieters stehen in den Großräumen Mannheim, Ludwigsburg, Aalen. Karlsruhe, Ulm, Böblingen und Tübingen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch noch Netze in Donaueschingen, Freiburg, Villingen und im ganzen Ostalbkreis. Dort besteht flächendeckend die Möglichkeit, dass mit bis zu 25 Megabit in der Sekunde sehr hohe Bandbreiten erreicht werden können. Als sich im Jahre 2006 die Besitzverhältnisse geändert haben und die EQT Gruppe aus Schweden zum neuen Eigentümer und Investor wurde, hat Kabel BW bekannt gegeben, dass die Modernisierung jetzt verstärkt vorangetrieben werden soll. Das Ziel wurde dabei so gesteckt, dass spätestens zum Ende des 1. Quartals im Jahre 2008 bei allen Haushalten in Baden-Württemberg die Möglichkeit besteht, dass das Triple-Play Angebot über das Kabel wahrgenommen werden kann. Zum 1. November 2006 hin hat zudem Georg Hofer das Unternehmen verlassen, dass seitdem von Klaus Thiemann geleitet wird. Er war früher schon einmal 1. Vorsitzender bei E-Plus und sitzt auch bei Arcor im Vorstand. Ein Problem bei der Modernisierung des Kabelnetzes ist, dass diese nicht flächendeckend ausgeführt werden kann. Das Netz wird immer nur partiell modernisiert. So kann es durchaus vorkommen, dass in oder auch um Stuttgart noch immer Gegenden existieren, wo kein Kabelanschluss zur Verfügung steht. Umso erschreckender ist, dass es für manche Gegenden nicht mal Pläne geben soll, die einen Ausbau forcieren könnten. Stimmen von Kritikern werden immer lautern, die bezweifeln, dass der Vollausbau realisierbar ist. Es wird gemutmaßt, dass Kabel BW, wie die Deutsche Telekom auch, nur dort das Netz ausbaut bzw. modernisiert, wo sich das Unternehmen eine gewisse Wirtschaftlichkeit verspricht. Deshalb kann es sein, dass an einigen Orten, die geografisch gesehen weit außerhalb von Städten oder eben im ländlichen Raum liegen, kein Kabelanschluss angestrebt wird.

CleverKabel – der Breitbandzugang zum Internet

In den Teilen, wo das netz von Kabel BW schon modernisiert ist, besteht die Möglichkeit von sehr schnellen Internetverbindungen über Breitband. Dabei sind die Ping-Zeiten auch extrem kurz. Das Unternehmen bietet seinen Kunden drei verschiedene Tarife im Bereich Telefon und Internet an. Bei CleverKabel 4 gibt es den Internetzugang mit vier Megabit in der Sekunde und dabei sind zudem auch noch eine Internet Flatrate und der Telefonanschluss. Bei CleverKabel 10 bekommt der Kunde einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von zehn Megabit in der Sekunde. Darüber hinaus gibt es zur Internet Flatrate auch noch eine Telefon Flatrate. Der letzte angebotene Tarif ist CleverKabel 25, wo der Kunde in den Genuss von Geschwindigkeiten von bis zu 25 Megabit in der Sekunde kommt. Zusätzlich zu Internet- und Telefon Flatrate gibt es dann auch noch ein Abo TV Paket. Es ist nicht auszuschließen, dass von Kabel BW in Zukunft noch weitere Tarife in diesem Bereich angeboten werden.

Das Digitalfernsehen und HDTV im Kabel

Zur RTL Gruppe gehören die Sender RTL, RTL2, N-TV, VOX, Traumpartner TV und der RTL Shop und mit genau dieser Gruppe hatte Kabel BW zum Ende des Jahres 2005 einen Vertrag abgeschlossen. Dieser sieht vor, dass die Sender der Gruppe auf digitale Art und Weise ins digitale Kabelnetz eingespeist werden. Zum Anfang des Jahres 2007 wurde ein ähnlicher Vertrag mit der ProSiebenSat.1 Gruppe abgeschlossen. Zu dieser gehören die Sender N24, Kabel1, ProSieben, Sat1 und 9Live. Somit konnte realisiert werden, dass im Jahre 2006 sämtliche wichtigen Sender nicht mehr nur analog, sondern auch digital verfügbar waren. Es gibt ohnehin Pläne wonach das analoge Fernsehen in Deutschland nur noch bis 2010 verfügbar sein soll und dann abgeschaltet wird. Ab diesem Jahr soll es nur noch digitales Fernsehen geben. Kabel BW ist weltweit der führende Anbieter, wenn es um digitale Inhalte geht. Im Kabelnetz des Unternehmens lassen sich mehr als 600 digitale Fernseh- und Radiosender empfangen. Seit dem Jahre 2004 ist auch der Empfang von zwei HDTV Fernsehsendern über das Netz von Kabel BW möglich. Diese Sender laufen in einem so genannten MPEG-2 Modus. Die Einspeisung von HD-Kanälen wurde mit der ProSiebenSat.1 Gruppe und auch mit Premiere vereinbart. Seit Mitte Mai 2007 ist es so, dass alle verfügbaren HDTV-Kanäle in das modernisierte Netz von Kabel BW eingespeist werden. Dazu zählen Sender wie ProSiebenHD, Premiere DiscoveryHD, Premiere FilmHD und auch Sat.1HD.
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