Firmenportrait

Hier erfahren Sie viele Hintergrundinformationen zum Anbieter M-net in einem ausführlichen Unternehmensportrait.

M-net Firmenportrait

M-net ist ein in Bayern agierender regionaler Anbieter für Telekommunikationsdienstleistungen mit einem eigenen Telefonnetz, das ca. 120 Ortsnetze umfasst (Stand 2011). Neben großen Teilen Bayerns zählt auch der Großraum Ulm in Baden-Württemberg zum Versorgungsgebiet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist München, daneben bestehen aber auch Niederlassungen in mehreren Großstädten, um auf regionaler Ebene individuelle Lösungen anbieten zu können und um eine größere Kundennähe zu erreichen. M-net beschäftigt 680 Mitarbeiter und versorgt ca. 190.000 Privat- sowie 26.000 Geschäftskunden mit Internet, Telefon, Mobilfunk und anderen Dienstleistungen (Stand: Januar 2011). Im Geschäftsjahr 2010 konnte das Unternehmen einen Gewinn von 25,6 Millionen Euro vor Steuern erzielen.

Produkte von M-net

Im Privatkundenbereich bietet M-net unter dem Namen "Maxi DSL" verschiedene DSL-Produkte an, wobei es auch möglich ist, Verträge ohne Mindestlaufzeit abzuschließen. Unter der Markenbezeichnung "Maxi Glasfaser-DSL" vertreibt M-net zudem glasfaserbasierte DSL-Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 25 Mbit/s, wobei dieses Angebot derzeit noch auf einige Stadtteile in München, Augsburg und Erlangen beschränkt ist. Aber auch ein ganz klassischer ISDN-Anschluss findet sich im Angebot, welcher sich an Kunden richtet, die in ihrem Wohngebiet noch nicht mit DSL versorgt werden können. Abgerundet wird die Produktpalette von M-net mit einem Mobilfunkprodukt mit dem Namen "Maxi Mobil ", bei dem das Mobilfunknetz von o2 genutzt wird.

Für Geschäftskunden jeglicher Größe, vom Freiberufler bis zum Großunternehmen, hat M-net speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen im Programm. Dazu zählen neben Komplettangeboten für Internet, Festnetz und Mobilfunk unter anderem schnelle Internet-Festverbindungen, Primärmultiplexanschlüsse, Standortvernetzungen über VPN oder Ressourcen in einem M-net-Rechenzentrum.

Unternehmensgeschichte

Nachdem die "M-net Telekommunikations GmbH" Mitte 1996 von den Stadtwerken München, der Bayerischen Landesbank sowie der Stadtsparkasse München gegründet wurde, lag der Schwerpunkt der Tätigkeit zunächst auf Telekommunikationsdienstleistungen für größere Geschäftskunden. Unter den ca. 26.000 Geschäftskunden, die das Unternehmen heute (2011) versorgt, finden sich neben öffentlichen Verwaltungen auch viele bekannte Industrieunternehmen, Verlage und Versicherungen wieder. Auch andere Netzbetreiber und Internet Service Provider nehmen die Dienstleistungen von M-net in Anspruch.

Nach der Liberalisierung des Telefonmarktes 1998 erschloss sich für M-net auch der Privatkundenbereich und das Unternehmen konnte fortan Internet- und Telefondienstleistungen für alle anbieten. Ab 2000 fanden sich dann auch schon die ersten DSL-Produkte im Angebot. Durch die Verschmelzung mit dem Nürnberger Unternehmen NEFkom im Jahr 2004 und der Fusion mit dem Allgäuer Anbieter AugustaKom im Jahr 2006 konnte das Netz von M-net beachtlich vergrößerst werden. Ein wichtiges Jahr war auch 2007, als M-net damit startete, in München die ersten Glasfaserkabel direkt zum Kunden zu legen (Fiber-to-the-Building). Im folgenden Jahr wurde dann mit "Maxi Mobil" das Mobilfunkangebot gestartet, um die Produktpalette im Telekommunikationsbereich zu komplettieren. In den kommenden Jahren wird der Ausbau des Glasfasernetzes weiter vorangetrieben, insbesondere in München, Erlangen und Augsburg. Des Weiteren steht die Verbesserung der Breitband-Anbindung ländlicher Gemeinden auf der Agenda des Unternehmens.

Das Netz von M-net

Die M-net Telekommunikations GmbH betreibt ein eigenes, leistungsstarkes Telefonnetz ("Regionetz "), das in den Kernbereichen im Großraum München, Augsburg und Nürnberg fast 100 % der Verbraucher erreicht. Durch eine Netzüberwachung rund um die Uhr gelingt es M-net, eine Netzverfügbarkeit von durchschnittlich 99,99 % sicherzustellen. M-net verfügt über ein Glasfasernetz mit einer Trassenlänge von insgesamt ca. 3.500 km und besitzt eigene Anbindungen zu ca. 330 Ortsvermittlungsstellen.

M-net investiert aber nicht nur in sein Regionetz, sondern auch in den Ausbau eines neuen großen Glasfasernetzes. Es ist geplant, bis Ende 2013 ganze 300.000 Haushalte bzw. 30.000 Gebäude mit einem direkt in das Haus verlegten Glasfaseranschluss auszustatten. Dieses Fiber-to-the-Building (FttB) bzw. Fiber-to-the-Home (FttH) genannte Verfahren ermöglicht es dem Kunden, mit bis zu 100 MBit/s im Internet zu surfen und dabei auch datenintensive Dienste wie z. B. hochauflösendes Fernsehen über die Internetleitung zu nutzen. München, Augsburg und Erlangen waren die ersten Städte, in denen mit dem Aufbau des neuen Glasfasernetzes begonnen wurde.
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