Firmenportrait

Hier erfahren Sie viele Hintergrundinformationen zum Anbieter NetCologne in einem ausführlichen Unternehmensportrait.

NetCologne Firmenportrait

Allgemeines zu NetCologne

NetCologne ist eines der größten regionalen Telekommunikationsunternehmen im Raum Köln/Bonn. Mit seinem eigenen Telekommunikationsnetz versorgt es fast 400.000 Kunden mit einem Telefon- bzw. Internetanschluss und über 185.000 Kunden mit analogem und digitalem Fernsehen. Neben kabelbasierten Produkten bietet NetCologne auch Mobilfunktarife an, wobei im Privatkundenbereich das Netz von E-Plus und im Geschäftskundenbereich das Netz von Vodafone genutzt wird. Alleiniger Gesellschafter des Unternehmens ist die GEW Köln AG, eine Tochter der Stadtwerke Köln. NetCologne beschäftigt 765 Mitarbeiter und konnte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 324 Millionen Euro erzielen. Der Sitz des Unternehmens ist in Köln. (Stand der genannten Daten: 1.12.2010).

Produkte

Das Produktspektrum ist sehr breit und erstreckt sich auf die Bereiche Telefon/Internet, TV und Mobilfunk. An alle, die besonders schnell im Internet unterwegs sein möchten, richtet sich der sogenannte Multikabel-Anschluss, der auf Glasfasertechnik basiert und je nach Tarif Downloads von bis zu 100 Mbit/s ermöglicht. Daneben bietet NetCologne aber auch DSL-Anschlüsse mit Downloadraten von bis zu 18 Mbit/s an. Im Bereich TV erhält man bei NetCologne neben dem Basispaket mit allen bekannten analogen und digitalen Fernseh- und Radioprogrammen auch mehrere deutschsprachige und internationale Pay-TV-Pakete. Eine breite Produktpalette findet man auch im Bereich Mobilfunk vor, darunter mehrere Flatrate-Pakete für das Telefonieren und mobile Surfen. über den Handy-Shop können zudem günstige Vertragshandys bestellt werden. Neben diesen Produkten, die sich vorwiegend an Privatkunden richten, bietet NetCologne auch eine Reihe von Business-Lösungen für kleine bis große Unternehmen an.

Unternehmensgeschichte: Die ersten Jahre

NetCologne, oder genauer gesagt: die NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, wurde am 31. Oktober 1994 von den Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerken Köln AG, der Stadtsparkasse Köln und den Kölner Verkehrsbetrieben gegründet. Dank finanzstarker Gesellschafter im Rücken konnte das Unternehmen umgerechnet ca. 150 Millionen Euro in den Ausbau eines Glasfasernetzes investieren. Nachdem NetCologne 1996 als Internet-Provider erfolgreich den Markt betreten hatte, dauerte es noch bis 1998, bis die nächste Stufe auf der Markeroberungs-Leiter erklommen werden konnte. Als die Liberalisierung des Telefonmarktes endlich Wirklichkeit wurde, nahm NetCologne dann auch gleich als eines der ersten privaten Unternehmen zum 1. Januar 1998 ein öffentliches Telefonnetz in Betrieb. Aufgrund attraktiver Tarife war der Markteintritt so erfolgreich, dass NetCologne Ende 1999 schon 55.000 Festnetzkunden hatte, was einem Anteil von ca. 10 % aller Festnetzanschlüsse in Köln entsprach.

Expansion und viele neue Kunden - Die Jahre 2000 bis 2005

Im Jahr 2000 kam es zur Eingliederung der regionalen Tochterfirmen NetBrühl, NetErft und Teleberg (Bergisch Gladbach), welche fortan unter der gemeinsamen Marke NetCologne firmierten. Durch den Anschluss weiterer Ortsnetze in der Köln-Bonner Region konnte das NetCologne-Netz weiter ausgebaut und ein größerer Kundenstamm, ab 2001 auch für DSL, gewonnen werden. Die Investitionen in das Netz und die kundenorientierte Preispolitik zahlten sich aus, denn zum 1. Januar 2002, also vier Jahre nach dem Start des eigenen Telekommunikationsnetzes, telefonierten schon mehr als 100.000 Kunden über einen Festnetz-Anschluss dieses Anbieters. Im gleichen Jahr startete NetCologne das Angebot für den Mulitkabel-Anschluss, ein besonders leistungsfähiger Anschluss auf Basis der Glasfasertechnik, der Internet, Telefon und TV in einem Produkt zusammenfasst. NetCologne war deutschlandweit der erste Anbieter, der solch ein als „Triple Play“ bezeichnetes Paket im Programm hatte. Im Oktober 2004 wurde dann auch der Rhein-Erft-Kreis angeschlossen, womit über 86.000 weitere Haushalte Zugang zum Angebot von NetCologne erhielten. Auch bei dieser Erschließung wurde konsequent auf die Glasfaser gesetzt.

In schnellen Schritten zur Marktführerschaft - Die Jahre 2005 bis heute

Aufgrund der attraktiven Tarife konnte Ende Februar 2005 die Marke von 100.000 DSL-Kunden geknackt werden. Zu diesem Wert kommen dann noch einmal ca. 13.000 Breitbandkunden hinzu, die statt DSL ein Kabelmodem nutzten. Ende Juli 2005 errang NetCologne in Köln sogar die Marktführerschaft unter den DSL-Anbietern. Im September 2005 wurde durch die Übernahme der Aachener Westend GmbH auch der Raum Aachen an das NetCologne-Netz angegliedert. Auch bei dieser Erweiterung des Verbreitungsgebietes wurden wieder viele neue Glasfaserleitungen verlegt. Die Expansion des Unternehmens in den vergangenen Jahren führte nun dazu, dass es im alten Gebäude zu eng wurde, und man beschloss, Ende Dezember 2005 in ein größeres zu wechseln. Von Köln-Braunsfeld ging es nach Köln-Ossendorf ins Medienzentrum. Die neue Adresse heißt Am Coloneum 9.

Im Juli 2006 wurde mit dem ersten Spatenstich für das CityNetCologne ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft unternommen. Beim diesem hochmodernen Netz wird das Glasfaserkabel direkt bis in den Hauskeller des Kunden verlegt. Zum einen hat dies den Vorteil, dass damit enorme Downloadraten von bis zu 100 MBit/s erzielt werden können, zum anderen wird das Unternehmen damit unabhängiger, da es zukünftig nicht mehr auf die sogenannte „letzte Meile“ von der Telekom angewiesen ist. Im Oktober 2007 gab es eine weitere Neuerung: den Start eines eigenen Mobilfunkangebotes. Allerdings baut NetCologne kein eigenes Mobilfunknetz auf, sondern nutzt die Ressourcen des Netzbetreibers E-Plus. Im weiteren Verlauf der Unternehmensgeschichte wurden weitere Städte an das NetCologne-Netz angeschlossen und viele neue Glasfaserkabel verlegt. In Zusammenarbeit mit dem Telekommunikationsunternehmen accom wurde dabei auch die Region rund um Aachen weiter erschlossen.
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