Firmenportrait

Hier erfahren Sie viele Hintergrundinformationen zum Anbieter Tele Columbus in einem ausführlichen Unternehmensportrait.

Tele Columbus Firmenportrait

Tele Columbus gehört mit seinen ca. 2,3 Millionen Kunden zu den größten Kabelbetreibern in Deutschland. Das Versorgungsgebiet umfasst große Teile in den ostdeutschen Bundesländern sowie einige westdeutsche Schwerpunktregionen. Dabei werden vereinzelt Marktanteile von bis zu 70 % erzielt. Auch von den Geschäftszahlen her gehört Tele Columbus zu den großen Playern im Kabelgeschäft. So konnte Tele Columbus im Jahr 2009 einen Umsatz von 243 Millionen Euro und einen operativen Gewinn in Höhe von 99 Millionen Euro erzielen. Neben den klassischen Produkten eines Kabelanbieters, also Kabelanschlüssen für Analog- und Digitalfernsehen mit Optionen auf Pay-TV und Video-on-Demand, bietet Tele Columbus auch Breitband-Internetanschlüsse und Telefonanschlüsse an. Aufgrund dieses erweiterten Produktspektrums zählt Tele Columbus somit nicht nur zu den Kabelnetzbetreibern, sondern auch zu den Telekommunikationsanbietern.

Produkte von Tele Columbus

Tele Columbus bietet seinen Kunden drei Produktkategorien an: einen Kabelanschluss für analoges und digitales Fernsehen und Radio, einen Breitband-Internetanschluss sowie einen Telefonanschluss. Die einzelnen Produkte können dabei entweder einzeln oder als günstiges 2er- oder 3er-Komplettpaket bestellt werden. Für Internet und/oder Telefon von Tele Columbus ist somit kein separater Kabelanschluss-Vertrag erforderlich.

Beim Kabelanschluss hat der Kunde von Tele Columbus die Möglichkeit, neben einem Basispaket weitere digitale Pay-TV-Pakete hinzu zu buchen und sich sein Fernsehprogramm auf diese Weise ganz individuell nach seinen Wünschen zusammenzustellen. Auch digitale Radioprogramme können über den Kabelanschluss empfangen werden.

Der Internet- bzw. Telefonanschluss von Tele Columbus wird ebenfalls über den Kabelanschluss realisiert, sodass kein separater Telefonanschluss benötigt wird. Insbesondere dann, wenn der Kunde Wert auf hohe Downloadraten legt, hat ihm Tele Columbus einiges zu bieten: Dank modernster Kabeltechnik sind je nach Tarif Downloadraten von 6 MBit/s bis hin zu 100 MBit/s möglich. Eine Internet-Flatrate gehört in allen Tarifen automatisch mit dazu.

Beim Telefonanschluss von Tele Columbus hat der Kunde die Wahl zwischen einem Tarif mit oder ohne Flatrate. Letztere richtet sich an Wenigtelefonierer, die für eine geringe Grundgebühr per Festnetz erreichbar sein wollen. Der Telefonanschluss von Tele Columbus besitzt immer gleich zwei Leitungen, auf denen gleichzeitig telefoniert werden kann.

Geschichte von Tele Columbus

Tele Columbus ist aus dem Zusammenschluss mehrerer kleinerer Kabelnetzbetreiber entstanden, die teilweise schon die Anfangsphase des Kabelfernsehens in Deutschland mitgestaltet haben. So wurde die jetzige Columbus-Tochter ewt bereits im Jahr 1972 gegründet. In diesem Jahr begann die damalige Bundespost damit, die ersten Versuchskabelnetze in Betrieb zu nehmen. Im Jahr 1985 tritt dann der Name des heutigen Unternehmens erstmals in Erscheinung: Die Tele Columbus GmbH wird als Tochterfirma der Schweizer Motor AG aufgebaut. Fünf Jahre später versorgt dieser Kabelbetreiber bereits 160.000 Haushalte mit Kabelfernsehen. Durch den Abschluss von Kooperationsverträgen mit der Wohnungswirtschaft sichert sich das Unternehmen 1991 den Auftrag, eine Million Haushalte mit einem Kabelanschluss zu versorgen. Im Jahr 1994 wird Tele Columbus von der VEBA übernommen. Nach diesem Zusammenschluss werden noch weitere 20 kleinere Kabelbetreiber gekauft.

In der weiteren Folge wird Tele Columbus zunächst 1999 von der Deutschen Bank übernommen und von dieser 2003 an eine Investorengruppe weiterverkauft. In der Zwischenzeit übernimmt die spätere Tele-Columbus-Tochter ewt neben einigen kleineren Kabelbetreibern die Fernsehkabelgeschäfte von Siemens und Bosch und wächst schnell heran. Im Anschluss kommt es dann zu größeren Umstrukturierungen. Zunächst wird im Jahr 2005 Tele Columbus von Unitymedia gekauft. Im gleichen Jahr bildet ein Konsortium aus Banken und Investoren die Orion Cable GmbH, welche zunächst die ewt und ein Jahr später die Tele Columbus Gruppe von Unitymedia kauft. Kleinere Teile der Tele Columbus Gruppe werden an die regionalen Kabelbetreiber KabelBW und ish verkauft. Ab 2007 verschmelzen ewt und Tele Columbus zu einem einheitlichen Unternehmen. Dabei wird das Produktspektrum deutlich erweitert und Tele Columbus tritt fortan nicht mehr als reiner Netzbetreiber, sondern als Telekommunikationsunternehmen für private und gewerbliche Kunden auf. Heute zählt Tele Columbus mit ca. 2,3 Millionen Kunden zu den größten Anbietern auf diesem Gebiet.

Die Tele Columbus Gruppe

Das Unternehmen Tele Columbus ist aus einer Vielzahl von regionalen Einzelunternehmen hervorgegangen, was man heute auch der Unternehmensstruktur ansieht. An der Spitze der Unternehmensgruppe steht die Tele Columbus GmbH mit Sitz in Hannover und Berlin, die im Besitz einer unabhängigen Holdinggesellschaft ist. Die einzelnen Unternehmen, die zu 100 % der Tele Columbus GmbH gehören, tragen alle einen sehr ähnlichen Namen, wie z.B. die Tele Columbus Hessen GmbH, die Tele Columbus Kabelservice GmbH oder die Tele Columbus Multimedia GmbH. Die Tele Columbus Gruppe hält zudem Beteiligungen an verschiedenen Netzbetreibern und Gemeinschaftsunternehmen der Wohnungswirtschaft.

Servicepartner für die Wohnungswirtschaft

Tele Columbus tritt nicht nur im Privat-, sondern auch im Geschäftskundengeschäft auf und dient Immobilienunternehmen und Hausbesitzern als direkter Ansprechpartner für die Versorgung ihrer Gebäude mit einem modernen Kabelanschluss. Über die normale Verwendung des Kabelanschlusses für Fernsehen, Radio, Internet und Telefon hinaus können Vermieter die Kabel-Infrastruktur auch für vielfältige andere Lösungen nutzen, z.B. für die Heizungssteuerung oder die Bildübertragung von Überwachungskameras. Mit dem Ziel, das Wohnen komfortabler zu machen, arbeitet Tele Columbus zudem an Projekten, die es den Bewohnern ermöglichen, mit Ihrem Fernseher und einer Set-Top-Box internetbasiert mit der Wohnungsgesellschaft, Dienstleistungsunternehmen oder auch anderen Bewohnern zu kommunizieren und sich über den aktuellen Energie- und CO2-Verbrauch des Wohngebäudes zu informieren.

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