Firmenportrait

Hier erfahren Sie viele Hintergrundinformationen zum Anbieter Tele2 in einem ausführlichen Unternehmensportrait.

Tele2 Firmenportrait

Überblick zu Tele2

Tele2 hat über 30 Millionen Kunden und das in 22 Ländern Europas. Das Hauptaugenmerk des Geschäfts entfällt auf den europäischen Kontinent. Davon entfallen 1,5 Millionen Kunden auf die Breitband Sparte. Wenn von Breitband die Rede ist, so sind damit die Kunden gemeint, die DSL-Angebote wahrnehmen. Tele2 ist eine Unternehmensgruppe aus Schweden und ist zugleich führender, alternativer paneuropäischer Anbieter von Telekommunikation Angeboten. Es werden in ganz Europa Dienste wie Festnetztelefonie, Breitband- und Kabel-TV angeboten. Darüber hinaus werden natürlich auch Breitband-Leistungen angeboten. Die Blickrichtung von Tele2 ist dabei eindeutig, denn das Hauptziel des Unternehmens ist, dass Telekommunikation einfach ist und billig angeboten werden kann. Das Unternehmen machte so im Jahr 2005 knapp 50 Milliarden Schwedische Kronen Umsatz. Das entspricht einem Wert von ca. 5,4 Milliarden Euro. Zudem ergibt sich daraus ein EBITDA von 6,6 Milliarden Schwedischen Kronen. Dieser Betrag entspricht ungefähr 715 Millionen Euro.

Geschichte zu Tele2

In Deutschland wurde im März des Jahres 1998 das Festnetz liberalisiert und von diesem Zeitpunkt an ist Tele2 auch auf dem deutschen Markt aktiv. Nach aktuellem Stand darf sich Tele2 freuen der zweitgrößte Anbieter im Bereich der alternativen Festnetztelefonie zu sein. Dieser „Titel“ besteht in Konkurrenz zu anderen Anbietern von alternativer Festnetztelefonie. In der Sparte Internet kann Tele2 auch immer mehr Boden gut machen und Kunden für sich gewinnen. Die günstigen DSL-Angebote sorgen für immer mehr Kunden beim Unternehmen. Warum Tele2 im internationalen Raum so gut im Geschäft ist, kann mit den drei tragenden Säulen am besten verdeutlicht werden. Das sind die sehr guten und zugleich innovativen Service-Leistungen und auch die Kosten- und Preisführerschaft. Auch für den Erfolg verantwortlich ist das europaweite Netzwerk. Das große Ziel bei Tele2 ist, dass in ganz Europa professionelle Dienstleistungen im Bereich Telekommunikation aus einer Hand angeboten werden können. Zudem sollen diese aber auch hinsichtlich des Preises und der Qualität überzeugen können. In Deutschland hat Tele2 seine Zentrale in Düsseldorf. Dort arbeiten etwa 50 Menschen für das Unternehmen, das aufgrund der Anzahl an Mitarbeitern am Standort Deutschland sehr schmal und flexibel vertreten ist. Die indirekte Zahl von Mitarbeitern in Deutschland ist liegt allerdings bei über 2500 Personen. Diese sind angestellt bei Partnerunternehmen und kümmern sich um den Kundenservice, den Vertrieb und erbringen auch noch technische Dienstleistungen. Die Tele2 AB ist seit 1996 auch an der Börse von Stockholm vertreten. Dort ist das Unternehmen notiert unter Tele2A und Tele2B.

Die Dienstleistungen von Tele2 im Detail

Das Telefonieren vom Festnetz aus wird von Tele2 in 22 Ländern Europas angeboten. Einen Internetzugang kann das Unternehmen in 19 Ländern zur Verfügung stellen. Angebote aus dem Bereich Mobilfunk werden in 14 europäischen Ländern realisiert. Das Kabel-TV und Fernsehen über das Internetprotokoll IP wird derzeit noch in nicht so vielen Ländern angeboten. Das Angebot ist lediglich in Schweden, Luxemburg, den Niederlanden und in Litauen verfügbar. In zehn Ländern werden Calling Cards von Tele2 zur Verfügung gestellt. Die IP-Telefonie war in acht Ländern möglich, jedoch wurde das Angebot zur Mitte des Jahres 2007 vollständig eingestellt.

Informationen zur Aktivität von Tele2 in Deutschland

Wie bereits erwähnt, ist das Unternehmen in Deutschland schon seit 1998 aktiv. Hier in der Bundesrepublik kann sich Tele2 über mehr als zwei Millionen so genannte Preselection –Kunden freuen. Das Unternehmen ist in Deutschland allerdings zunächst bekannt geworden als Anbieter von Call-by-Call Tarifen. Dies hat sich mit der Zeit geändert und so werden alle normalen Telekommunikations-Dienstleistungen mittlerweile angeboten. Zum einen werden Telefongespräche vom Festnetz aus über Call-by-Call und zum anderen über Preselection angeboten. Zum weiteren Angebot zählen der Internetzugang via Einwahl und auch die Calling Cards. Des weiteren bietet Tele2 hierzulande auch noch DSL-Zugänge und Mischtarife aus DSL und Telefonie an. Für die Geschäftskunden gibt es ganz besondere Angebote aus dem Bereich DSL und Telefonie. Im Jahre 2006 wurde von Tele2 und QSC zudem auch die Netzbetreibergesellschaft Plusnet GmbH & Co. KG gegründet. Dies erfolgte mit dem Hintergrund, dass eine gemeinsame DSL-Konzentrationsnetz-Infrastruktur eingerichtet werden konnte. Bis zum Ende des Jahres 2007 sollen 2000 Hauptverteiler erschlossen worden sein. Tele2 hält an dem neu gegründeten Unternehmen 32,5 Prozent und QSC die verbleibenden 67,5 Prozent. Seit Juni 2007 gibt es auch das Angebot von Tele2, dass Komplettanschlusspakete gebucht werden können, für die dann kein gebündelter Telekom-Festnetzanschluss mehr benötigt wird.

Tele2 in Österreich, der Schweiz und Lichtenstein

Tele2 ist in Österreich seit Herbst 2004 der zweitgrößte Anbieter nach der Telekom Austria AG. Das ist so, weil zu dieser Zeit die UTA Telekom AG übernommen wurde. Im Nachbarland von Deutschland hat das Unternehmen etwa 1,2 Millionen Kunden und davon entfallen 100 000 auf den Bereich Breitbandinternet und 174 000 auf den Bereich Mobilfunk. In Österreich werden, wie in Deutschland auch Telefongespräche vom Festnetz aus über Call-by-Call oder Preselection angeboten. Auch wird der Internetzugang via Einwahl angeboten. Außerdem stehen in Österreich aber auch noch Internetzugänge auf der Basis von ADSL und ADSL2+ zur Verfügung. Im Bereich Mobilfunk tritt Tele2Mobil in ganz Österreich als Wiederverkäufer im Netz One auf. Die Sparte Mobilfunk ist jedoch im November 2007 durch die Telekom Austria aufgekauft worden. In Zukunft sollen die Verbindungen über das Netz der Mobilkom Austria, welche eine Tochtergesellschaft ist, realisiert werden. In Österreich wird auch IP-Telefonie angeboten im Segment der entbündelten Leitungen. Zum einen geht das über Leitungen der Telekom und zum anderen hat Tele2 ein eigenes Glasfasernetz. Die Umsätze in Österreich beliefen sich 2006 auf 300 Millionen Euro, wobei die Gewinne im einstelligen Millionenbereich lagen. In der Schweiz agiert Tele2 schon seit Herbst 1998. Dort ist das Unternehmen der drittgrößte Anbieter im Bereich Festnetz nach der Swisscom und dem Anbieter Sunrise. Festnetzgespräche können auch in diesem Land über Call-by-Call oder Preselection geführt werden und auch der Dial-Up Internetzugang ist verfügbar. Tele2 bietet darüber hinaus auch noch den ADSL Internetzugang an. Im Bereich Mobilfunk gibt es die Wahl zwischen Prepaid und einem Vertrag. Die Angebote werden über das eigene Citynetz und über das Mobilfunknetz von Sunrise realisiert. Seit 2005 hat Tele2 das eigene Mobilfunknetz in Betrieb. Dieses ist in den größten Städten der Schweiz, wie Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne, verfügbar. In kleineren und mittelgroßen Städten wird aber ein Netz aufgebaut. Das Roaming Abkommen mit dem Schweizer Anbieter Sunrise wurde im März 2006 geschlossen. Somit kann ein Tele2 Kunde in der ganzen Schweiz das Netz dieses Anbieters nutzen. Durch diese Kooperation mussten neue SIM karten eingeführt werden. Es gab auch einmal ein Prepaid Angebot über das Netz der Swisscom, das aber bereits eingestellt wurde. In Lichtenstein ist der Anbieter nur mit seiner dortigen Mobilfunkmarke Tango auf dem Markt aktiv.

Ausgliederungen in Europa im Jahr 2007

Im Juli 2007 wurde die ungarische Tochtergesellschaft Tele2 Hungary verkauft. Der Käufer HTCC Ungarian Telephone and Cable Corp. Hatte 40 Millionen schwedische Kronen dafür bezahlt. Tele2 Hungary zählt etwa 490 000 Kunden im Bereich Festnetz. Im gleichen Jahr sind auch die belgischen Tochtergesellschaften Tele2 Belgien und Versatel Belgien verkauft worden. Der Käufer war in diesem Fall das niederländische Unternehmen KPN. Der Kaufpreis hatte 96 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen hat vor, dass es seine Marktmacht von aktuell rund 125 000 Kunden im Breitbandbereich in Zukunft noch weiter ausbauen wird. Die Macht auf dem Markt wurde vor allem mit BASE erreicht. Eine Ausgliederung von weiteren Tochterunternehmen soll auch noch in anderen europäischen Ländern erfolgen oder wurde bereits abgeschlossen. Davon Länder betroffen wie Italien, Frankreich, Portugal, Dänemark und auch Spanien. Das Unternehmen hält diese Schritte für notwendig, weil es sich ausschließlich auf das Kerngeschäft konzentrieren möchte.
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